Portfolio

Ein Inhalt –
viele Produkte

Das Konzept von Content First verspricht, dass man aus einem zentralen Inhaltspool verschiedene Produkte erstellen kann. Wir zeigen an einem konkreten Projekt, wie wir das umsetzen.

Kommen Sie mit auf eine Reise!

Für unseren Partner Compendio Bildungsmedien haben wir das Lehrmittel «Projektmanagement – Zertifizierung nach IPMA(ICB4)-Ebenen D und C» in unserem XML-Redaktionssystem erfasst und daraus verschiedene Produkte erstellt. 

Im Folgenden nehmen wir Sie mit auf die Reise durch die einzelnen Projektschritte und zu den entstandenen Lernmedien und weiteren möglichen Produkten. 

Aus Layout wird
Flow Content​

Alles beginnt mit der Migration. Die Daten werden aus Layoutprogrammen wie InDesign oder Framemaker befreit und als XML erfasst. «Befreit» ist in diesem Zusammenhang das richtige Wort, denn mit der Migration werden die Inhalte aus den Layoutrahmen und Seitenlayouts entnommen und in ungestalteten Flow-Content überführt.  

Dieser Schritt geschieht bei uns im Editor von Xpublisher for Learning Content. Bei der Migration greifen wir auf verschiedene Transformations- und Support-Workflows zurück, die wir entwickelt haben, um die Migration möglichst weit zu automatisieren.

Semantische Auszeichnungen

Im nächsten Schritt ist es wichtig, dass der Flow Content semantisch korrekt strukturiert wird. Dafür haben wir ein Datenmodell speziell für Learning Content entwickelt und in Xpublisher hinterlegt.

Der Content erhält nun Strukturen, die eine bestimmte Funktion erfüllen. Der Lerntext wird um verschiedene Einschübe ergänzt, die in XML eindeutig benannt werden.

Xpublisher for Learning Content kennt verschiedene didaktische Einschübe wie Zitate, Beispiele, Advance oder Post Organizer, Repetitionsfragen oder auch Wrapper für Multimedia-Elemente. 

Qualitätssicherung

Der Editor von Xpublisher for Learning Content bietet so viel Komfort, dass sämtliche Schritte zur Qualitätssicherung direkt im System vorgenommen werden können. 

Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge werden direkt im Content erfasst und können von der Autorenschaft und der Redaktion direkt ausgewertet werden.

Übersetzungsprozesse werden ebenfalls direkt aus dem System in XML vorgenommen. 

Die Qualitätssicherung wird mit einem «Gut zur Publikation» abgeschlossen. Hat ein Content-Asset diesen Status erreicht, können daraus in den nächsten Schritten verschiedene Produkte entstehen. 

Druck machen

Der XML-Content wird für den Print an InDesign übergeben und erhält da sein Kleid. 

In InDesign wird über Templates für sämtliche Strukturen eine Gestaltung definiert. Hier wird festgelegt, in welcher Schrift, Farbe und Form beispielsweise ein Zitat ausgegeben wird. 

Bei der InDesign-Ausleitung wird dann das Template mit dem eigentlichen Content aus dem XML befüllt und so erhalten alle Content-Einheiten ihr Drucklayout.

Das Resultat dieses automatisierten Prozesses ist ein InDesign-Dokument, das schon ein fixfertiges Layout enthält. Auf Wunsch kann in InDesign nun noch an der Mikrotypografie gearbeitet werden. Je besser aber die Semantik und die Templates sind, desto weniger manuelle Eingriffe braucht es.

E-Books

Selbstverständlich kann man aus dem Content auch digitale Bücher erstellen.

E-Books mit fixem Layout wie beispielsweise Edubase E-Books lassen sich einfach über PDFs erzeugen. Die PDFs können einerseits über InDesign oder über Print-CSS direkt aus dem XML produziert werden.

E-Books mit Responsive Layout können gleich wie eine HTML-Ausleitung erzeugt werden.

HTML

HTML ist die Sprache des Webs und somit eine universelle Grundlage für sämtlichen digitalen Produkte. 

HTML wird direkt aus XML erzeugt. Die Gestaltung des Contents wird über Cascading Style Sheets (CSS) einfach und zentral gesteuert. 

Die aus Xpublisher for Learning Content erzeugten HTML-Dateien lassen sich direkt auf einem Webserver abspielen oder können in Hostsysteme wie beispielsweise WordPress, Drupal oder Typo3 eingebettet werden. 

Medien-Assets sind im HTML verlinkt und werden beim Export separat im richtigen Format angelegt.

 

SCORM

Im Lehrmittel-Umfeld ist SCORM als Austauschformat für digitale Lernmedien weit verbreitet.

Viele Learning-Management-Systeme erlauben den Import und die Verwendung von SCORM-Paketen. 

Das XML aus Xpublisher for Learning Content lässt sich einfach zu SCORM verarbeiten. Somit kann der Content direkt in die Systemlandschaften von Bildungsanbietern übergeben werden. 

QTI

Im Lernmedien-Bereich spielen interaktive Fragen, Quizzes und Tests eine grosse Rolle. Fragenmaterialien kommen bei Einstufungen, zur Repetition oder auch in Prüfungen zum Einsatz.

QTI ist ein standardisiertes XML-Format zur Speicherung von interaktivem Fragenmaterial. Viele Learning-Management-Systeme wie Docebo oder Open Olat können Fragen im QTI-Format importieren und direkt darstellen.

Studierende beantworten die Fragen direkt am Bildschirm. Coachs können die Antworten auswerten und so die Lernpfade der Studierenden individuell gestalten. 

Xpublisher for Learning Content unterstützt Sie bei der Erstellung und Verwaltung von QTI-Assets.

XML

Bei all den bisher genannten Ausleitungen könnte man fast vergessen, dass der eigentliche XML-Content aus Xpublisher for Learning Content für sich bereits ein eigenes Produkt ist. 

Das XML kann beispielsweise direkt an App-Hersteller übergeben werden, die so den Content ganz einfach in ihr App-Framework einbinden können.

Das XML kann aber auch in beliebige andere strukturierte Sprachen und Formate wie etwa JSON transformiert werden. Mit einer einfachen automatisierten Transformation lässt sich so der Content in nahezu allen digitalen Kanälen verwenden. 

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