Wissensnugget: Erklärvideos

Erklärvideos ergänzen und bereichern den Lernprozess. Unser Team in der Medienproduktion achtet dabei auf das perfekte Zusammenspiel von Content, Qualität, Kontext und Nachhaltigkeit.

Ob Dozentenvideo, Screencasts, Animationen oder Realszenen mit SchauspielerInnen – wir sind davon überzeugt, dass Videos den Lernprozess auf vielfältige Art und Weise ergänzen und bereichern. Unser Team in der Medienproduktion hat durch jahrelange Beratung und Praxis viele Erkenntnisse gewonnen und verrät was ein gutes Erklärvideo braucht.

Was macht ein gutes Erklärvideo aus?

Content

Guter Content mit klaren Kernbotschaften sind das A und O. Wir empfehlen bei Lernvideos den Storytelling-Ansatz. Fakten und Wissen werden greifbarer, wenn sie sinnvoll in eine Geschichte integriert sind. Die Story wird zu Beginn in einem Storyboard skizziert. Das ermöglicht auch gleich eine Struktur und zeigt auf, wie der Inhalt zur Zielgruppe transportiert wird. Wichtig ist aber, dass man bei der Story den Fokus nicht verliert und mit gezielt eingesetzten Wiederholungen die Kernbotschaft herausschält. 

Wie erstellt unser Kunde Compendio Bildungsmedien ein individuelles Lehrmittel? Unser Multimedia-Team hat dazu ein Erklärvideo aufbereitet.

Qualität

Der erste Eindruck zählt! Die korrekte Auflösung, eine optimierte Ladezeit und eine hochwertige Video- und Audiospur zeichnen gutes Handwerk aus. Zur Qualität eines Videos gehören sowohl die Sprache (muss der Zielgruppe entsprechen) als auch die Länge (muss zum Inhalt passen). Stringenz und Flow müssen stimmen. Es gibt nichts Peinlicheres als Schnitt- und Logikfehler im fertigen Video!

Schliesslich gehören auch Metadaten zur Qualität eines Videos: Titel und Beschreibung benennen Themen und Ziele des Videos, und Quellenangabe, Autorenschaft sowie sämtliche Urheberrechte sind klar deklariert. 

Kontext

Ein Video steht immer in einem Kontext. So lohnt es sich, das Zielpublikum zu Beginn des Videos gezielt abzuholen. Hier hilft eine Story, die mit einem Beispiel beginnt und sofort Bezug zur Alltagswelt des Zuschauenden herstellt. Genauso wichtig ist es, den Schluss des Videos so zu gestalten, dass eine Weiterführung des Themas möglich ist. Vielleicht gibt es weitere Videos, Texte und Bilder, die das Thema nochmals aus anderer Sicht aufgreifen. 

Nachhaltigkeit

Inhalte verändern sich, teils schneller als gedacht. Da Videos in der Produktion recht aufwändig sind, empfehlen wir, eher auf Animationen zu setzen als auf komplexe Personendrehs. Animationen entstehen am Computer und sind somit schneller und einfacher anpassbar. Wir richten alle unsere Videoprojekte so ein, dass ein nachträgliches Editing jederzeit möglich ist. 

Zur Nachhaltigkeit gehört auch eine Transkription des Videos. Der Zusatzaufwand zahlt sich aus, da der Inhalt als Text vorliegt, der sich vielfältig verwenden lässt und auch allfällige Übersetzungs- oder Untertitelungen ermöglicht.

Pro-Tipp

Wie lang soll ein Video sein?

Das ist nicht die zentralste Frage. Viel wichtiger ist, dass das Video Flow hat und die Geschichte packend ist. Manche Geschichten sind in einer Minute erzählt, andere brauchen mehr Raum und Zeit. Unsere Regel: Falls ein Video länger als zwei Minuten dauert, unterteilen wir es in Sequenzen, die über ein Inhaltsverzeichnis und Timemarks direkt anwählbar sind.

Verschiedene Typen von Erklärvideos

Welche Art von Erklärvideo die richtige ist hängt sehr vom individuellen Bedürfnis und der Fragestellung ab. Wir finden gemeinsam heraus, was passend ist. Hier zeigen wir, welcher Typ sich wofür eignet (für weitere Informationen auf die Bildausschnitte klicken).

  • Animation

    Mit Animationen lassen sich Themen ganz einfach in Stories packen.
  • Realszenen

    Reale Schauspieler können Situationen simulieren und zur Beurteilung einladen.
  • Handleger

    Auf einem Whiteboard kann man ein Thema live entwickeln und skizzieren.
  • Dozentenvideo

    Dozierende können ihre Geschichte direkt in die Kamera erzählen (auf Wunsch mit Teleprompter).
  • Screencasts

    Software-Manipulationen und Präsentationen können am Bildschirm gefilmt und vertont werden.
  • Comic-Anime

    Comicfiguren können lippensynchron animiert werden und sogar Weihnachtslieder singen.

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