Wissensnugget:
Modularisierung

So gelingt Content First: In dieser Folge erklärt unser Experte für multimediale Lerninhalte Roman Schurter das Prinzip der Modularisierung und was es dafür braucht. (2/4)

Will man Content First erfolgreich anwenden, muss ein Überblick über den gesamten Inhalt gewonnen und dieser in einzelne Module unterteilt werden. Damit entsteht ein hochwertiger Content-Pool.

Das Content-Gleichgewicht

Beim Modularisieren des Inhalts gilt es eine wichtige Regel zu beachten: So viele Module wie nötig, so wenige wie möglich! Man soll alle Kanäle mit Content beliefern können, will aber in der Masse der Module nicht die Übersicht verlieren.

Um das optimale Gleichgewicht zu finden, hilft es, sich in die Kunden hineinzuversetzen. Wie viel Text will ein Kunde lesen? Wie viele Bilder kann er verarbeiten? Wie lange mag er einem Video zuschauen, einer Audio-Sequenz folgen? Welches Lernziel soll mit dem Content erreicht werden?

Dieses Bild zeigt das Content-Gleichgewicht. So viele Module wie nötig, so wenig wie nötig.

Eine weitere Überlegung: Welche Grösse muss ein Content-Modul haben, um es in verschiedenen Produkten parallel zu verwenden?

Aufbau Content-Pool

Content First heisst nicht unbedingt, den exakt gleichen Content in verschiedene Kanäle zu publizieren. Vielmehr können aus einem Inhaltspool für jeden Ausgabekanal die passenden Module und Strukturen zusammenstellt werden.

Plant man optimal, sind einige Inhalte und Metadaten für verschiedene Ausleitungen mehrfach verwendbar. 

Möglicherweise decken sich die Inhalte für ein gedrucktes Buch weitgehend mit den Modulen für die Webausleitung. Für die Ausleitung in eine Smartphone-App braucht es einige zusätzliche Inhalte oder Strukturen und für einen Chatbot wiederum nochmals ganz eigene.

Dieses Bild zeigt, wie verschiedene Module des Content-Pools für verschiedene Produkte genutzt werden: Buch, Webseite, App, Chatbot

Der Vorteil von Content First ist, dass der Inhalt in seiner Gesamtheit an einem Ort erstellt und gepflegt wird. Einzelne Inhaltsmodule und -strukturen können über Metadaten miteinander logisch verbunden werden. Wenn an einem Ort etwas geändert wird, dann macht das System darauf aufmerksam, dass die Änderung an einem verwandten Inhaltsmodul auch noch angepasst werden muss. 

War das etwas viel Theorie? Im Video gibt es zwei konkrete Beispiele, um die Modularisierung von Content greifbarer zu machen. 


Prinzip der Modularisierung aus dem Kurs «Content First Publishing»
von Roman Schurter

Das gesamte Videotraining finden Sie auf LinkedIn Learning. Zur Nutzung von LinkedIn Learning ist ein Abonnement notwendig, das Sie 30 Tage kostenfrei testen können.

Pro-Tipp

Die vier Prinzipien von Content First

Um aus einem Inhaltspool in verschiedene Kanäle publizieren zu können muss der Content

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